Tipps für den Alltag

1. Achten Sie auf Ihren Plastikkonsum

Jedes Produkt ohne Plastik ist eine Produkt weniger, das potentiell im Meer landen kann. Jedes Jahr werden aus Deutschland rund eine Million Tonnen Kunststoffabfälle ins Ausland exportiert. Nur ein geringer Anteil ist recyclingfähig, der Rest wird entweder unter niedrigen Standards verbrannt oder vergraben. Toxische Reststoffe der Abfälle können dadurch in die Luft oder ins Meer gelangen. Deshalb: tragen Sie zur Plastikvermeidung bei, indem Sie beim Einkauf auf Produkte mit plastikfreien Verpackungen, am besten Mehrwegsysteme, zurückgreifen. Oder probieren Sie einmal den Einkauf im Unverpacktladen aus! Hier finden Sie eine Übersicht über die Läden in Ihrer Nähe.

2. Kaufen Sie Zertifizierte Bio-Kosmetik

Mikroplastik und andere chemische Stoffe gelangen beim Duschen im Hotel oftmals ungefiltert ins Meer und tragen zur Korallenbleiche bei. Rund 500 Millionen Tonnen sind in den Produkten in Deutschland enthalten. Deshalb achten Sie beim Kauf und Verwendung von Kosmetika auf die biologische Abbaubarkeit.

3. Beim Urlaub am Meer: Verwenden Sie Sonnencreme nur wenn nötig, greifen Sie ansonsten auf UV-sichere Kleidung zurück

Die Sonne und in südlichen Regionen der Erde hat es besonderes für Menschen, die nicht aus den Breitengraden stammen, in sich. Deshalb ist es wichtig, die Haut vor gefährlichen UV-Strahlen zu schützen. Jedoch sind die Inhaltsstoffe eine Gefahr für die Mirkoorganismen und Korallen. Deshalb: verwenden Sie die Sonnencreme nicht vor dem Badengehen und greifen Sie stattdessen auf schützende Surferkleidung zurück. So tragen Sie dazu bei, dass die Farbenpracht der Korallen lange erhalten bleibt.

4. Essen Sie lokal

Mit dem Kauf von regional angebauten und lokal zubereiteten Lebensmitteln unterstützen Sie die Wirtschaft vor Ort. Wenn die Menschen in dem Land, dass Sie besuchen oder auch in Deutschland, ein ausreichendes Einkommen haben und somit der Wohlstand steigt, treten Existenzängste in den Hintergrund. Die Menschen können sich dann beispielsweise auch eine Teilnahme am Abfallentsorgungssystem leisten, das in vielen tropischen Ländern keine Pflicht ist.

5. Kaufen Sie regionalen Fisch oder Fisch aus ökologisch nachhaltiger und zertifizierter Haltung

Die Weltmeere sind geprägt von Überfischung, was das ökologische Gleichgewicht auch in den Korallengärten stört. Dadurch gerät auch die Artenvielfalt unter Druck, da die Korallenriffe als Brutstätten für zahlreiche Fischarten fungieren.

6. Sprechen Sie in Ihrem Freundeskreis über die Situation in den Weltmeeren und Korallen

Nur, wenn wir gemeinsam das Problem erkennen und immer wieder thematisieren, können wir auch Lösungen erarbeiten, die zum Schutz der Korallen beitragen.